Fast jeden können Warzen eines Tages erwischen - auch Sie. Besonders verbreitet sind die gewöhnlichen Warzen, auch Stachelwarzen genannt. Sie treten zwar vor allem in Kindesalter auf, aber Erwachsene dürfen sich deswegen nicht vor ihnen sicher fühlen.
Kleine Knötchen von einzelnen oder sogenannten Tochterwarzen umgebenen Exemplaren finden sich bevorzugt an Händen und Fußsohlen. Die häufigen Dornwarzen finden sich ebenfalls hauptsächlich an Fußsohlen. Schwimmbäder und Saunen sind die Hauptübertragungsorte, Hände und Füße leichte Angriffsziele für die durch Kontakt- oder Schmierinfektionen übertragenen ursächlichen Papillomviren. An verborgeneren Körperstellen können weitere etwas seltenere Warzenarten vorkommen. Die gutartigen Hautgeschwülste werden vor allem als ästhetischer Mangel wahrgenommen, weniger als Bedrohung. So versuchen viele Menschen, Warzen selbst zu entfernen. Als Hausmittel wäre Teebaumöl für Sie ein guter Tipp. Keimabtötend verhindert es gleichzeitig erneute Infektionen und ist dreimal täglich aufzutragen. In gut einer Woche haben Sie damit den Warzen den Garaus gemacht. Vielleicht erinnern Sie sich an eine heute fast schon exotisch anmutende Methode, welche allerdings tatsächlich erfolgreich sein konnte: das Besprechen von Warzen. Mit etwas Recherche können Sie sicher einen Experten - etwa einen Heilpraktiker - ausfindig machen, falls Sie offen für einen solchen Versuch sind. Glaubt der Behandelte an einem möglichen Erfolg, setzt anscheinend ein autosuggestiver Wirkmechanismus ein. Gerade Kinder reagieren oft gut darauf. Apotheken halten weitere wirksame Tinkturen zum Warzenvertreiben bereit sowie Vereisungsmittel. In hartnäckigen Fallen empfiehlt sich aber ein Arztbesuch. Letzte Konsequenz wäre eine Operation, die jedoch je nach Sitz der Warzen besonders schmerzhaft sein kann und Narben hinterlässt. So weit muss es bei Ihnen jedoch nicht unbedingt kommen, da dem Arzt gute Alternativen zur Verfügung stehen. Unterschiedliche Lasermethoden arbeiten zwar nicht schmerzlos, aber genauer und schonender als das herkömmliche Skalpell. Nur können mehrere Sitzungen erforderlich werden. Auch die Elektrokoagulation hat sich bewährt, bei der das Gewebe verschmort wird. Die Kauterisation zerstört Warzen mittels Strom. Je eher Sie Warzen bei sich bemerken und diese bekämpfen, umso besser verhindern Sie deren weitere Ausbreitung auf Ihrer Haut. Es empfiehlt sich vor einer Warzenbehandlung direkt zum Hautarzt zu gehen.