Dornwarzen entfernen und Warzenbehandlung

Dornwarzen, häufig auch Fußsohlenwarzen genannt, sind eigentlich harmlos, können aber auch relativ schmerzhaft sein. Wie der Name schon erkennen lässt, kommen sie lediglich an den Füßen und nicht wie andere Warzen auch an der Hans insbesondere am Finger vor. In der Regel verschwinden sie nach einer gewissen Zeit wieder von ganz alleine, können aber wieder kommen. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, können unterschiedliche Mittel, Lotionen und Pflaster, wie auch diverse Hausmittel eingesetzt werden.

Wie erkenne ich eine Dornwarze?

Dornwarzen ähneln einem Dorn, der sich sozusagen in den Fuß bohrt. Sie wachsen nach innen und sind daher auch häufig kaum an der Oberfläche zu erkennen. Meistens ist die Warze hierbei von einer etwas dickeren Hornhautschicht bedeckt und daher für einen Laien nicht sehr leicht zu erkennen. Wenn zum Beispiel ein großer Zeh betroffen ist und an der Stelle gekratzt wird, kann es zu kleineren Blutungen kommen. Gerade wenn das eigene Kind betroffen ist, sollte man darauf achten, dass möglichst nicht gekratzt wird. Dornwarzen können bis in tiefe Gewebeschichten reichen und haben dort einen weitaus größeren Durchmesser, als es an der Oberfläche der Fall ist. Dies ist auch der Grund dafür, dass sie beim Gehen teilweise sehr starke Schmerzen verursachen können.

Wie entferne ich eine Dornwarze?

Wenn man eine Dornwarze hat, sollte diese behandelt werden, damit der Schmerz mit der Zeit nicht noch zunimmt. Zudem besteht auch ein Ansteckungsrisiko, was natürlich unterbunden werden sollte. Solange die Infektion vorhanden ist, sollten daher bestimmte Hygienevorschriften beachtet werden. So sollte zum Beispiel nicht das Handtuch oder der Waschlappen mit anderen Menschen geteilt werden. Zudem sollte man darauf verzichten, an bestimmten öffentlichen Einrichtungen, wie zum Beispiel im Schwimmbad, barfuß zu laufen.

Um eine Dornwarze zu entfernen, gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten. Zum einen können bestimmte Salben oder Tinkturen genutzt werden, in denen sich Salicylsäure befindet. Diese sorgt dafür, dass die oben erwähnte Hornhautschwiele dünner wird und die Warze sich dadurch nach außen entwickelt. Sobald dies geklappt hat, kann sie stückweise abgetragen werden. Bei dem Auftragen sollte man jedoch sehr vorsichtig sein, denn wenn dabei die Haut verletzt wird, kann eine neue Infektion entstehen. Sehr häufig verwendete Mittel, die für die Entfernung von Warzen eingesetzt werden, sind Clabin Plus oder auch Duofilm.

Auch ist es möglich, die Dornwarze zu vereisen, was auch Kryotherapie genannt wird. Hierbei kommt abgekühlter, flüssiger Stickstoff zum Einsatz. In einigen Fällen kommt auch es auch zu einer Laserbehandlung. Der Stickstoff ist bei dieser Methode ungefähr eine halbe Minute in Kontakt mit der Warze. Dadurch bildet sich eine Blase, die idealerweise nach wenigen Tagen, zusammen mit der obersten Hornhautschicht, abfällt. Wenn es sich um sehr tiefe Dornwarzen handelt, kann es sein, dass das Vereisen mehrfach erfolgen muss. Wenn auch diese Methoden keinen Erfolg bringen, muss die Warze durch einen Chirurgen entfernt werden. Hierbei wird sie mit einem Instrument, dem scharfen Löffel, ausgeschabt. Dieser Schritt sollte jedoch keinesfalls in Eigenregie versucht, sondern lediglich von einem Arzt durchgeführt, werden. Denn wenn die Warze hierbei verletzt, könnte es sein, dass sich die Infektion noch weiter ausbreitet.

Welche Hausmittel gibt es gegen Dornwarzen?

Grundsätzlich sollte ein Arzt aufgesucht werden, wenn eine Dornwarze vorhanden ist. Dieser wird dann das passende Mittel und die notwendigen Schritte empfehlen und einleiten. Aber auch einige Hausmittel können für Linderung sorgen, wie zum Beispiel Aloe Vera oder auch Teebaumöl. Auch ist es möglich, ein Zwiebelstück mit einem Pflaster, das zuvor in Essig eingelegt wurde, auf der Warze zu befestigen. Dieses sollte nun über Nacht einwirken und am nächsten Morgen entfernt werden. Häufig wird eine Dornwarze auch mit Zitronensaft oder einem Essig-Salz-Gemisch betupft. Auch soll es helfen, wenn hierfür Eigenurin oder eine halbierte Knoblauchzehe genutzt werden.

Weitere Informationen rund um Dornwarzen können hier eingesehen werden: http://www.gesundheit.de/krankheiten/haut-und-haare/warzen/dornwarzen-entfernen.

 

Kleine Knötchen von einzelnen oder sogenannten Tochterwarzen umgebenen Exemplaren finden sich bevorzugt an Händen und Fußsohlen.
Die häufigen Dornwarzen finden sich ebenfalls hauptsächlich an Fußsohlen. Schwimmbäder und Saunen sind die Hauptübertragungsorte, Hände und Füße leichte Angriffsziele für die durch Kontakt- oder Schmierinfektionen übertragenen ursächlichen Papillomviren. An verborgeneren Körperstellen können weitere etwas seltenere Warzenarten vorkommen.
Die gutartigen Hautgeschwülste werden vor allem als ästhetischer Mangel wahrgenommen, weniger als Bedrohung. So versuchen viele Menschen, Warzen selbst zu entfernen. Als Hausmittel wäre Teebaumöl für Sie ein guter Tipp. Keimabtötend verhindert es gleichzeitig erneute Infektionen und ist dreimal täglich aufzutragen. In gut einer Woche haben Sie damit den Warzen den Garaus gemacht.
Vielleicht erinnern Sie sich an eine heute fast schon exotisch anmutende Methode, welche allerdings tatsächlich erfolgreich sein konnte: das Besprechen von Warzen.
Mit etwas Recherche können Sie sicher einen Experten – etwa einen Heilpraktiker – ausfindig machen, falls Sie offen für einen solchen Versuch sind. Glaubt der Behandelte an einem möglichen Erfolg, setzt anscheinend ein autosuggestiver Wirkmechanismus ein. Gerade Kinder reagieren oft gut darauf.
Apotheken halten weitere wirksame Tinkturen zum Warzenvertreiben bereit sowie Vereisungsmittel.
In hartnäckigen Fallen empfiehlt sich aber ein Arztbesuch. Letzte Konsequenz wäre eine Operation, die jedoch je nach Sitz der Warzen besonders schmerzhaft sein kann und Narben hinterlässt. So weit muss es bei Ihnen jedoch nicht unbedingt kommen, da dem Arzt gute Alternativen zur Verfügung stehen.
Unterschiedliche Lasermethoden arbeiten zwar nicht schmerzlos, aber genauer und schonender als das herkömmliche Skalpell. Nur können mehrere Sitzungen erforderlich werden.
Auch die Elektrokoagulation hat sich bewährt, bei der das Gewebe verschmort wird. Die Kauterisation zerstört Warzen mittels Strom.
Je eher Sie Warzen bei sich bemerken und diese bekämpfen, umso besser verhindern Sie deren weitere Ausbreitung auf Ihrer Haut. Es empfiehlt sich vor einer Warzenbehandlung direkt zum Hautarzt zu gehen.